Vom Bauwerk zur Bewegung – der „Overfly“ ist eröffnet

Am 15. Dezember 2025 war es so weit: Unser Projekt „Overfly“ am Autobahnkreuz Nürnberg-Ost wurde unter Beisein des Verkehrsministers Patrick Schnieder offiziell für den Verkehr freigegeben.

Und der Name ist Programm – Autofahrende „fliegen“ jetzt förmlich über einen der meistbefahrenen Verkehrsknoten Deutschlands.

Die neue Schrägseilbrücke ist ein echtes Schwergewicht: 600 Meter lang, 9.000 Tonnen Stahlkonstruktion, ausgelegt für über 130.000 Fahrzeuge täglich.

Sie entlastet den Verkehr spürbar, sorgt für klarere Verkehrsströme und erhöht die Sicherheit deutlich.

Für uns bei Donges SteelTec war der Bau eine technische Meisterleistung, wurde die Brücke doch Stück für Stück hinter dem Widerlager mit den 5 Stahl-Pylonen und ihren Litzenseilen vormontiert und im Taktschiebeverfahren millimetergenau in einem außergewöhnlich engen Radius über den laufenden Verkehr geschoben.

Besonders anspruchsvoll: die finale Absenkung um ca. einen Meter auf die Endlager – Präzisionsarbeit, bei der jeder Millimeter zählt, damit sich die Konstruktion bei Temperaturschwankungen frei bewegen kann.

Mit 140 Brückenseilen aus  bis zu 55 Einzellitzen und einer maximalen Stützweite von 115 Metern ist der Overfly auch optisch ein echtes Statement.

Nach mehr als sechs Jahren Bauzeit, geprägt von Pandemie, Lieferkettenengpässen und Fachkräftemangel, ist das Bauwerk nun Realität.

Der Overfly ist ein zentraler Baustein des Umbaus am AK Nürnberg-Ost und Teil eines Gesamtprojekts mit einem Volumen von rund 160 Millionen Euro – für mehr Kapazität, weniger Verflechtungen und eine sichere Zukunft des Verkehrs.

 

Wir von Donges wünschen allen eine gute Fahrt

 

Stahl, der verbindet. Erfahrung, die trägt.

Neubau der Westendbrücke an der A100

Wenn in Berlin neue Infrastruktur entsteht, geht es um mehr als Beton und Stahl.

Es geht um Verbindung, Verlässlichkeit und Verantwortung für Generationen.

Mit dem Spatenstich am 5. Dezember 2025 ist der Startschuss für ein zentrales Infrastrukturprojekt gefallen: den Ersatzneubau der Westendbrücke an der A100.

Nach einem europaweiten Vergabeverfahren hat die DEGES die Bietergemeinschaft STRABAG / Donges / ZÜBLIN mit der Umsetzung des rund 50 Millionen Euro umfassenden Projekts beauftragt.

Der Neubau entsteht parallel zur Ringbahnbrücke – unter anspruchsvollen Rahmenbedingungen und einem ambitionierten Zeitplan.

Ziel ist es, beide Brücken bis Sommer 2027 wieder für den Verkehr freizugeben und damit eine der wichtigsten Verkehrsachsen Berlins nachhaltig zu stärken.

Donges SteelTec GmbH übernimmt bei diesem Projekt eine Schlüsselrolle im Stahlbau.

Zum Einsatz kommt eine moderne, langlebige Stahlbauweise mit wetterfestem Baustahl nach DASt-Richtlinie 007.

Die Leistungen von Donges SteelTec GmbH umfassen die Fertigung, Lieferung sowie Montage der Stahlkonstruktion.

Jedes Bauteil entsteht aus einer Hand – präzise geplant, gefertigt und umgesetzt in unseren Werkstätten in Darmstadt.

Mit über 150 Jahren Erfahrung im Hoch- und Brückenstahlbau (1872–2026) bringt das Team der Donges SteelTec GmbH seine umfassende Ingenieurkompetenz und Werkstoffexpertise in dieses Projekt ein.

Vergangenheit und Zukunft verbinden sich hier in einem Bauwerk, das Berlin trägt – heute und morgen.

Der Ersatzneubau der Westendbrücke steht beispielhaft für moderne Ingenieurbaukunst, innovative Materialien und eine partnerschaftliche Projektabwicklung im Dienst zukunftsfähiger Infrastruktur.

Große Freude im Ahrtal – ein Stück Normalität kehrt zurück.

Nach der Flutkatastrophe 2021 waren große Teile der Ahrtalbahn zwischen Remagen und Ahrbrück zerstört. Nach vier Jahren intensiver Bauzeit konnte am 12. Dezember der Betrieb der Ahrtalbahn wieder aufgenommen werden. Die Freude der Bevölkerung über die Wiederinbetriebnahme dieser wichtigen Bahnstrecke ist groß. Viele Menschen waren zur offiziellen Eröffnung der Bahnstrecke gekommen und applaudierten als der erste Zug sich in Bewegung setzte.

„Wir bauen fürs Ahrtal“ das war unser Motto nachdem Donges SteelTec mit Fertigung und Montage von neun Eisenbahnbrücken und zwei Fuß- und Radwegbrücken beauftragt worden war. Allein 4300 Tonnen Stahl wurden bei den Stahltrogbrücken verbaut. Ebenfalls gehörten die Werkstatt- und Montageplanungen sowie die gesamten Korrosionsschutzleistungen, Lager, Übergangskonstruktionen und Geländer zum Leistungsumfang der Firma Donges SteelTec.

Wir freuen uns einen Beitrag zum Wiederaufbau des Ahrtals geleistet zu haben und sind überzeugt, dass die Entscheidung, die neuen Brücken nachhaltig in Stahlbauweise zu errichten, eine zusätzliche Maßnahme zur Erhöhung der Resilienz gegenüber möglichen zukünftigen Hochwasserereignissen darstellt.

Ein großes Dankeschön an alle unsere Mitarbeiter, die dazu beigetragen haben, dieses ambitionierte Projekt termingerecht zu vollenden.

Montagearbeiten für den neuen nordwestlichen Teil der Elsenbrücke in Berlin abgeschlossen

Eine wichtige Etappe beim Neubau der Elsenbrücke wurde am 15. Oktober erfolgreich abgeschlossen. Das im Baufeld vormontierte Mittelteil der Brücke, die die Berliner Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg und Treptow-Köpenick verbindet, wurde mit Hilfe von zwei SPMTs (Self-Propelled Modular Transporter) auf den Ponton gefahren und anschließend mit großer Präzisionsarbeit unseres Montageteams über die gesperrte Spree in Endlage eingeschwommen. Danach wurde die 400 Tonnen schwere Stahlkonstruktion mittels der an den landseitigen Stahlüberbauten befestigten Litzenhebern in die geplante Lage hochgezogen.

Donges SteelTec ist mit der Fertigung, Lieferung und Montage der insgesamt 1500 Tonnen schweren Stahlkonstruktion für die 155 m lange Brücke beauftragt. Die Stahlteile wurden in unserem Werk in Darmstadt gefertigt und mit Schwerlasttransportern nach Berlin gebracht. In den kommenden Wochen wird das Mittelteil ausgerichtet, verschweißt und mit Korrosionsschutz versehen. Anschließend erfolgen die Restarbeiten und die Anschlüsse der Fahrbahn an den Bestand.

Donges SteelTec baut Mega-Brücke am Autobahnkreuz Nürnberg-Ost

In einem Bogen zieht sich die 600 Meter lange Autobahnbrücke über das Kreuz Nürnberg-Ost. Mit dem sogenannten Overfly sollen die Autofahrer über das Kreuz A6/A9 praktisch fliegen. Die Brücke soll einen Verkehrskollaps an diesem Knotenpunkt verhindern.

Die 9.000 Tonnen schwere Stahlkonstruktion schiebt sich über die Autobahn. Unser Richtmeister Manfred Lind und sein Team haben die Brücke neben der Autobahn Stück für Stück vormontiert und dann mit Hilfe des gelben Vorbauschnabels Zentimeter für Zentimeter über die Autobahn geschoben – und das während des fließenden Verkehrs unter der Brücke. Der letzte heikle Moment für Lind und sein Team war die Absenkung der Brücke um einen Meter auf ihre Endposition. Am Ende geht es um jeden Millimeter. Der Abstand zwischen der Brücke und dem Lager, auf dem sie aufliegt, darf nur hauchdünn sein. „Die Stahlbrücke muss auf einem Lager liegen, weil sie sich bewegt. Wenn es warm wird, wird sie länger, wenn es kalt wird, kürzer“, erklärt Manfred Lind. Mehr als zwei Jahre hat es gedauert, bis die Stahlkonstruktion an diesen Punkt angekommen ist.

Sobald die Brücke auf den Lagern liegt, legen die Betonarbeiter auf der Brücke los, die Fahrbahn zu betonieren. Die Eröffnung des 65 Millionen teuren Overflys ist für Anfang 2026 geplant.

Der Bayrische Rundfunk hat hierzu einen eindrucksvollen Film gedreht, der hier abrufbar ist.

Tonnenschwere Stahlträger der neuen Pfaffendorfer Brücke in Koblenz per Schwimmkran eingehoben

Die neue Pfaffendorfer Brücke verbindet die Innenstadt von Koblenz mit der rechten Rheinseite. Mitte Juni wurden die ersten tonnenschweren Stahlträger für die neue Rheinbrücke im Flussbereich per Schwimmkran eingehoben. Das Einheben der sieben bis zu 480 Tonnen schweren Stahlteile des ersten von 5 Bauabschnitten erfolgte mit einem Kran von einem Ponton im Rhein aus. Dazu musste zunächst wegen des Niedrigwassers der Rhein an der Einhubstelle tiefer ausgebaggert werden, um die Pontons für den 600 Tonnen Raupenkran sicher bewegen zu können.

Die Stahlträger wurden in unserem Werk in Darmstadt als Einzelteile bis 90 Tonnen gefertigt, dann mit Schwerlasttransportern zur Vormontage nach Mannheim gebracht, dort zu Großbauteilen vormontiert und vom Mannheimer Rheinau Hafen aus mit dem Schiff rheinabwärts zur Baustelle in Koblenz transportiert.

„Die gute Vorbereitung unserer Brückenbauexperten und die Präzisionsarbeit unseres Technischen Büros, der Fertigung und des Montageteams haben das millimetergenaue Einheben bei diesem anspruchsvollen Brückenbauwerk möglich gemacht“, so Stephan Langer, Leiter Brückenbau bei Donges SteelTec.

Nach dem Einhub der ersten Brückenbauteile auf der Schlossseite, sollen weitere Stahlbauteile im Herbst bzw. Winter 2025 unter anderem auf der Pfaffendorfer Seite folgen. Hier konnte in der vergangenen Woche bereits die Betonage des zweiten Flusspfeilers vorgenommen werden. Die Fertigstellung der Brücke ist im Jahr 2029 geplant.

Lückenschluss Grumbachtalbrücke erfolgreich abgeschlossen

Mit dem Einhub der beiden letzten Schüsse des Teilbauwerks 1 wurde die Stahlmontage der Grumbachtalbrücke bei Sankt Ingbert erfolgreich abgeschlossen.

Die beiden Hohlkastenstränge des Teilbauwerks umfassen in Summe eine Stahltonnage von ca. 2.400 t. Der Einhub der beiden letzten Schüsse erfolgte von einer Kranposition aus hinter dem Widerlager auf der Saarbrücker Seite des Brückenbauwerks. Mit einem 750 t Kran wurden die beiden Schüsse von den Schwerlasttransportern abgehoben, dann gedreht und im Anschluss in ihre finale Position gehoben. Damit sind nun die Voraussetzungen für die Betonage der Fahrbahnplatte geschaffen. Donges SteelTec hat damit einmal mehr seine Leistungsfähigkeit im Großbrückenbau unter Beweis gestellt.

Montagestart des 2. Bauabschnitts der Grumbachtalbrücke bei St. Ingbert

Im April 2023 wurden die Bautätigkeiten des 1. Bauabschnittes der Grumbachtalbrücke abgeschlossen und der Verkehr auf das neu errichtete Bauwerk umgeleitet. Nach Abbruch des Bestandsbauwerks und Errichtung der ersten Unterbauten ist jetzt die Baustelle für die Montage der Stahlkonstruktion des 2. BA (Teilbauwerk 1) für die Fahrtrichtung Mannheim von unserem Montageteam eingerichtet worden.

In der ersten Montagephase erfolgte in den vergangenen Wochen der Aufbau von zwei Hilfsstützen zur Lagerung der 262 Tonnen schweren Stahlkonstruktionen. Die ersten Großbauteile sind dann in der Nacht von unserem Werk in Darmstadt mit Schwerlasttransportern auf die Baustelle im Saarland gebracht worden. Dort wurden sie zunächst am Boden gedreht und anschließend mit zwei 650 Tonnen Autokranen per Hubmontage in ihre Endlage gehoben. Nach dem erfolgreichen Einhub der Stahlteile werden nun die Bauteilstöße verschweißt und im Anschluss mit Korrosionsschutz versehen.

Insgesamt werden 22 Schüsse und 6 Querträger für das ganze Teilbauwerk auf diese Weise montiert.

Überführungsbauwerk „Overfly“ am AK Nürnberg Ost in Endlage verschoben

Großes Lob an unser Projektmanagement und Montageteam! Am vergangenen Donnerstag folgte mit großer Präzision der letzte Verschub des 588 m langen Überführungsbauwerks „Overfly“ über die Autobahn A9 am AK Nürnberg-Ost in seine Endlage.

Jetzt können die Verschubwippen abgebaut und die Stapeltürme aufgebaut werden, damit die 8600 Tonnen schwere Stahlkonstruktion auf Endhöhe abgestapelt werden kann. Der gelbe Vorbauschnabel hat seine Funktion für den Verschub des Stahlüberbaus inkl. der darauf stehenden 5 Pylonenpaare mittels Taktschiebeverfahren erfüllt und kann jetzt demontiert werden.

Die Baumaßnahme „Overfly“ umfasst die Erstellung einer 6-Feld-Brücke, die das Autobahnkreuz Nürnberg Ost überspannt und dabei die A6 (Heilbronn – Amberg), die A9 (Berlin – München), die Rampe Amberg München (2x) und die Verteilerfahrbahn (Berlin – Amberg) kreuzt.

Donges SteelTec fertigte und montierte die 588 m lange sechsfeldrige Stahlverbundbrücke, die mit insgesamt 5 Pylonpaaren eindrucksvoll die Einzel-Stützweiten von 115 m überspannt. Bis zu 55 Litzenseile bilden die Kabel der Schrägseile. 8600 Tonnen Stahl wurden für die Konstruktion des Overfly benötigt.

Eine besondere Herausforderung stellte bei diesem Brückenbauwerk das Taktschiebeverfahren der Stahlverbundfahrbahnplatte mit Pylonen Stützweiten 64,00 m + 4 x 115,00 m + 64,00 m = 588,00 m über fließenden Autobahnverkehr dar.

Erfolgreiche Pylonmontage auf der Steigerwaldautobahn

Auf der A3 Steigerwaldautobahn wurde am vergangenen Mittwoch ein weiterer Meilenstein erreicht: Die Pylone des Bauwerks BW314a wurden vom Donges Montageteam erfolgreich in ihre Position gebracht. Diese Brücke ist die Einundzwanzigste von insgesamt 22 geplanten Stahlbauwerken und die erste Schrägseilbrücke des Projekts.

Die Pylone sind technisch anspruchsvoll, da sie in der Draufsicht in zwei Richtungen geneigt sind. Dabei verjüngt sich der Querschnitt zur Spitze hin. Die Montage der Pylone wurde unter Einsatz von zwei Autokranen durchgeführt. Durch eine Scharnierkonstruktion konnten die Autokrane die Pylone anschließend sicher und präzise aufrichten. Dabei gab es einen kritischen Kippmoment, in dem der Pylon am Kranhaken durchschwang. Diese Methode ermöglichte es, den Pylon kontrolliert in die Vertikale zu bringen und ihn gleichzeitig an den vorgesehenen Befestigungspunkten zu verankern.

Die Planung der Brücke erfolgte fast ausschließlich mithilfe von 3-dimensionalen Modellen, welche die Konstruktion und Montageplanung wesentlich präzisierten.

Das Bauwerk BW314a ist im Hinblick auf den Stahlbau die wohl schönste und anspruchsvollste Brücke der Steigerwaldautobahn. Als Schrägseilbrücke wird sie vor allem durch ihre architektonische Ästhetik auffallen.

Mit der erfolgreichen Aufrichtung der Pylone nähert sich das Großprojekt zumindest was den Stahlbau betrifft seinem Ende.

Die A3 Steigerwaldautobahn ist ein bedeutendes Infrastrukturprojekt, das sowohl für den lokalen als auch den überregionalen Verkehr von großer Bedeutung ist. Durch den Ausbau und die Modernisierung der Strecke wird eine erhebliche Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Verkehrsflusses erwartet.

Der Auftraggeber und die beteiligten Unternehmen können mit Stolz auf die bisher geleistete Arbeit blicken, die den Weg für eine moderne und leistungsfähige Verkehrsader durch den Steigerwald geebnet hat.